|
|
|
Beratungen zum Thema Trauer und Einsamkeit
Antworten der letzten 14 Tage anzeigen Antworten des letzten Monats anzeigen Antworten des letzten Jahres anzeigen Alle Antworten anzeigen
Es wurden 53 Probleme gefunden.
Seite 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11
Hamster ist tot ! ;( Frage von Daniel (13, männlich) - Beantwortet am 14.06.2010 Hallo ,
mein Hamster ist gestern gestorben ! Er war mein ein und alles ! Nun breche ich andauernd in Tränen aus weil ich ihn so vermisse ;( ! Bitte helft mir , was kann ich machen um mich ein bisschen zu beruhigen und denn Verlust ein bisschen verkraften kann .
mfg.
Daniel
KuWe antwortet: Lieber Daniel,
das ist natürlich ganz schlimm für Dich. Das kann ich nachvollziehen. Denn ein Haustier ist auch immer ein Familienmitglied und vielleicht auch der beste Freund. Ich weiß leider nicht, warum er gestorben ist, aber entweder war es an Altersschwäche oder er hatte eine Krankheit und in beiden Fällen ist es doch für ihn besser, dass er davon erlöst wurde und nun geht es ihm sicherlich besser als uns hier. Er würde nicht wollen, dass Du um ihn weinst.
Vielleicht ist es noch zu früh, aber denk mal darüber nach, ob Du nicht ein neues Haustier haben willst. Vielleicht kannst Du Dir das jetzt noch nicht vorstellen, weil die Trauer zu groß ist. Aber ich denke, dass ein neues Haustier Dich von Deiner Trauer ablenken könnte und dann hast Du schon wieder einen neuen besten Freund.
Sprich auch mit Deinen Eltern und Deinen Freunden über den Verlust. Sie können Dich sicher verstehen und Dir Trost spenden.
Ich wünsche Dir auf jeden Fall alles Gute.
Deine Diana
Deprissiv Frage von Misery (15, weiblich) - Beantwortet am 28.03.2010 Also hier mein problem..
Es fing alles ungefähr vor einem halben jahr an.Ich hatte immer wieder schlechte laune, damals habe ich gedacht das ist nur wieder so eine phase (wegen Pubertät und so) aber es hat einfach nicht mehr aufgehört geht jetzt ei halbes jahr so. bin immer schnell gereizt nur noch schlechte laune. zuhause bin ich dann allein un versinke in meinen gedanken un meinem pessimismus.Seit dem denke ich fast jeden Tag über Selbstmord nach, bin auch fest entschlossen es dieses Jahr noch zu machen. weil cih sehe einfach keinen sinn in meinen Leben es ist ja nicht so als wenn ich keine freunde hätte,ich habe welche aber nicht in meiner nähe. sitze meistens alleine zu hause un merke wie schlecht es mir geht,habe auch keine weiteren hobbys (wohne am arsch der welt)- der einzige mit dem ich die zeit verbringe ist mein hund. und ihm gehts immer schlechter ( schon 13 jahre alt). Ich glaube die schlechte stimmung und diese gedanken fingen damit an das ich eine neue bekanntschaft gemacht habe. Er hat mir sein leben erzählt un siet dem denke ich über meins nach und merke wie sinnlos doch alles ist. man stirbt doch sowieso irgendwann. wieso bis dahin leiden?
KuWe antwortet: Hey Misery,
du leidest unter Einsamkeit und sehnst dich nach Gesellschaft und nach Freunden. In deinem Leben will irgedwie gar nichts so richtig funktionieren.
Alles in Allem konzentrierst du dich auf das Negative in deinem Leben. Ich möchte dich einladen einmal nachzudenken was in deinem Leben positiv war und vor Allem was jetzt gerade in deinem Leben positiv ist. Versuche dich an kleinen positiven Erlebnissen zu erfreuen und baue so neue Motivation auf. Finde die Glücksmomente und nehme sie bewusst wahr. Rede auch mit Menschen denen du vertrauen kannst über deine Probleme. Das tut gut wenn es jemanden gibt mit dem man reden kann.
Ich selbst habe im vergangenen Herbst eine solche Fase gehabt in der es mir ähnlich ging wie dir jetzt. Dann habe ich nachgedacht was in meinem Leben positiv ist und habe geübt die kleinen Glücksmomente zu erkennen und so habe ich neue Motivation bekommen.
Gerade jetzt macht es dir auch die Natur leichter Glücksmomente zu erkennen. Gehe einmal vor die Tür. Kannst du hören wie die Vögel nach dem langen Winter wieder erwachen und voller Freude singen? Kannst du sehen wie Pflanzen wieder wachsen und blühen? Kannst du fühlen wie die warmen Sonnenstrahlen dich erfüllen?
Freue dich mit mit der Natur auf die warme Jahreszeit. Vielleicht hilft es dir auch wenn du selbst Pflanzen züchtest. Kaufe dir Samen und setze sie in einen Blumentopf mit Erde und sieh zu wie die Pflanze wächst und gedeit. Du wirst dich daran erfreuen können.
Ich wünsche dir alles Gute
Lg Philipp Belschner
Trauer , einsamkeit, verzweiflung Frage von Meike (30, weiblich) - Beantwortet am 18.02.2010 Entschuldigung für den "roman" aber es ist soviel passiert das es einfach nicht kürzer ging :/ .....
Dieses Jahr fing wirklich richtig gut an. Am 12. Januar lernte ich meinen jetzigen Freund kennen. Am 19. Januar haben wir es dann geschafft das wir zueinander fanden. Er ist das beste was mir passieren konnte. Ich liebe Ihn abgöttisch und ich weiß das es bei ihm genauso ist. Wir lernten uns kennen und merkten recht bald das wir uns gesucht und gefunden hatten. Nichts !!!!!! kann uns mehr auseinander bringen. Am 21. Januar hatte mein Pa Geburtstag er wurde 67 Jahre alt. Ich fuhr hin und mein Freund schrieb mir noch wie lieb er mich habe.
Bis zum 3.März lief alles wunderbar bis auf einmal unerwartet mein Pa mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus eingeliefert wurde. Wir standen alle unter Schock. Meine 3 Schwestern ( 31,34,37 Jahre alt) kümmerten sich nicht wirklich darum und meinten es wäre ja nicht so schlimm, bis er 1 Tag nach der Einweisung auf die Intensivstation verlegt wurde. Akute Lungenentzündung. Trotz alledem erholte er sich wieder und wurde 3 Wochen später als geheilt entlassen.. Er wurde trotzdem nie wieder so wie wir ihn kannten. Nach ca. 4 Wochen wurde er wieder in Krankenhaus eingeliefert weil er sich nur noch schwach fühlte und auch nicht keine Luft mehr bekommen konnte. Das unverständlich, er wurde nach nur 3 Tagen entlassen. Der Befund: Organisch wäre er in Ordnung. Komisch nur das sich die Symptome nie gebessert haben. Man muss auch dazu sagen er rauchte und trank auch gerne mal einen.
Am 1. April wurde endlich mein Traum erfüllt. Ich bekam einen Umschulungsplatz als Werkzeugmechanikerin im VW-Werk angeboten. Ich nahm danken an und bestand die Einstellung Prüfungen mit einer 1,0 . Mein Pa war mächtig stolz. Auch heute versuche ich noch mein bestes zu geben was nicht immer leicht fällt.
Am 15.Juni wurde die Mutter meines Freundes im Krankenhaus an der Blase Operiert. Befund: Blasenkrebs! Nach entfernen des Tumors sollte sie schon nach 3 Wochen entlassen werden, nur Zwei Abende vor ihrer Entlassung ging die Bauchwunde wieder auf und entzündete sich. Da hieß es wieder verschoben. Anfang August hatte sich die Wunde soweit entzündet das sie nach Münster in die Uni-Klinik verlegt wurde wo sie dann 4 Monate lag! Die Wunde wurde zwar kleiner aber erst nach diversen Operationen. Wir fuhren mindestens 1 mal die Woche hin. (eine strecke 300 Kilometer)
Nachdem seine Ma schon 4 Wochen in Münster lag bekamen wir morgens um halb 5 einen Anruf. Sein Bruder wäre gerade mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht worden. Natürlich sind wir sofort zu seiner Schwägerin gefahren die hochschwanger zu hause wartete. Wir fuhren sofort ins Krankenhaus um zu erfahren was passiert ist. Befund: Hirnbluten!
Er wurde sofort in die Klinik nach Meppen verlegt wo er ins künstliche Koma für 4Wochen verlegt wurde. In der Zeit gebar seine Schwägerin einen strammen Jungen. Schade das er nicht dabei war. Er hatte sich so auf sein zweites Kind gefreut. Das erste ist ein Mädchen und jetzt 5 Jahre alt.
Wir fuhren so oft es ging nach Meppen und Münster. Eine kleine Weltreise. Aber was sollten wir machen? Nachdem er aufgewacht war stellten die Ärzte fest das er seine linke Körperhälfte nicht mehr bewegen konnte was nicht so schlimm gewesen wäre wenn er nicht vor ca. 10 Jahren einen Motorrad Unfall gehabt hätte die ihm das rechte Bein ab Knie und die Fähigkeit seinen rechten Arm zu bewegen genommen hätte.
Er war mittellos. Heute ist er als Pflegefall zu Hause und seine Frau Pflegt ihn aufopferungsvoll. Trotz der Zwei Kinder.
Zwischenzeitlich wurde ich noch ins Krankenhaus eingeliefert mit einer Unterleib-Zyste. Nach einer Bauchspiegelung haben sie bemerkt das ich eine Endomitriose habe die nicht heilbar ist und ein ganzes Leben durch Hormone behandelt werden muss. Die Befunde waren aber dieses mal in Ordnung.
Am 21. November Bekam ich wieder einen Anruf, diesmal aber von meiner Ma. Mein pa wäre schon wieder ins Krankenhaus verlegt worden. Da mein freund und ich sowieso bei ihr vorbei kommen wollten holten wir sie ab und fuhren zum Krankenhaus. (so langsam kannte man ja auch schon einige)
Mein Pa war zwar schwach aber ansprechbar und meinte noch zu mir. Sonntag (25. November) hast du ja Geburtstag dann kommen wir auf jeden Fall vorbei!
Donnerstag Abend telefonierte ich mit meiner Ma, Mein Pa ist mittags auf die Intensivstation verlegt worden. Freitags habe ich mir frei genommen und wir sind zusammen zum Krankenhaus gefahren.
Der Oberarzt trat an uns heran und teilte uns mit das sie nach unzähligen Untersuchungen Festgestellt hätten das die Sauerstoffsättigung von Lunge zum Blut nicht mehr funktionieren würde und es keine Hoffnung mehr geben würde. Wir waren geschockt! Ich benachrichtigte meine Geschwister, die abends auch gleich bei meiner Ma zuhause vorbei kamen.
Gegen 19 Uhr bekamen wir einen Anruf vom Krankenhaus das wir doch vorbei kommen sollten es würde schlecht aussehen. Wir sind sofort hingefahren. Und warteten an seinem Bett bis 24 Uhr. Wir fuhren nach Hause um Kraft zu sammeln aber entspannen konnten wir uns auch nicht. Um 6.30 Uhr rief ich im Krankenhaus an. Sie sagten nur: Sein Blutdruck wäre nicht mehr messbar. Sie wüssten aber nicht wie lange es noch dauern würde. Wir fuhren sofort hin. Um 7.30 kamen wir an. Mein Freund fuhr uns. Er kam noch kurz mit rein. Danach brachte ich ihn raus und verabschiedete mich von ihm. Ich ging ins Krankenzimmer zurück. Nach ein paar Minuten merkte man deutlich das es meinem Pa schlechter ging. Eine halbe Stunde Später war alles vorbei. Er ist am 24. November 2007 um 8.38Uhr Gestorben. Er ist erstickt. Wie bei einer Rauchvergiftung..........
Nachdem wir uns ein wenig gesammelt hatten fuhren wir nach Hause um alles weiter zu klären. Bestatter anrufen (der auch gleich kam). Pastor anrufen. Verwandte benachrichtigen etc. es war die Hölle.
Was man alles entscheiden muss in so wenigen Augenblicken. Makaber teilweise. Sitz der Bestatter da und legt uns einen Katalog hin und fragt uns welchen Sarg wir haben wollen. Welche Todesanzeige etc. wir waren hoffnungslos überfordert...
Mein freund und ich blieben eine Woche bei meiner ma um sie zu unterstützen. Aber wir selber kamen auch nicht zur Ruhe. Meine “tollen” Schwestern meinten nur das sie das nicht könnten in einem Haus zu sein wo pa jetzt nicht mehr da ist. Mir fiel es garantiert auch nicht leicht. Ich wäre auch lieber nach Hause gefahren. Aber für meine ma tat ich es. Oder besser gesagt taten wir es.
Am Mittwoch den 28.11.2007 wurde mein pa beerdigt. Einen Abend vorher fuhr mein freund und ich zum Leichenschauhaus und ich habe mich in aller ruhe alleine von ihm verabschiedet. Ich brauchte das einfach. ihm zu sagen das er viel zu früh gegangen ist. Das er uns doch hätte sagen können das er wusste das er sterben wird... Ich habe ihm viel erzählt, viel geweint und sehr viel getrauert. Ich wollte mich von ihm verabschieden und fasste ihm an die hand und mir wurde bewusst das das was ich gerade betrauer nicht der Mensch war den ich liebte, den Menschen der mein Vater war, das was ihn ausgemacht hat, sondern nur ein lebloser Körper... Es hat mir ein wenig geholfen.
Auch wenn nicht viel aber jedenfalls soweit das ich die Beerdigung einigermaßen überstanden habe und meiner Mutter etwas Beistand leisten konnte.
Wir mussten versuchen uns soweit zu fangen das wir einigermaßen unseren geregelten Tagesablauf hinbekamen.
Die Mutter von meinem Freund wurde am 29. November wieder nach Leer ins Krankenhaus verlegt was für uns natürlich eine Menge zeit sparte und wir nun wieder öfter ins Krankenhaus fahren konnten.
Am 10. Dezember (ich holte gerade meine freund von der Arbeit ab) bekam er einen Anruf das wir doch baldmöglichst ins Krankenhaus nach leer kommen sollten. Es würde nicht gut aussehen bei seiner Mutter. Wir fuhren sofort hin. Wir sprachen mit dem Oberarzt der uns mitteilte das der krebs den sie glaubten besiegt zu haben doch schon Metastasen gebildet hätte und es keine Heilung mehr gäbe. Wir müssten damit rechnen das alles sehr schnell gehen könnte. Wir waren wieder total geschockt.
Wir gingen ins Krankenzimmer. Es war ein heftiger Anblick. Die frau die mich vor nicht alzulanger zeit noch freudig begrüßt hatte., die die mit uns ins neue Haus ziehen wollte, die lebenslustige hoffnungsvolle frau, lag wie ein Häufchen Elend da und wimmerte vor Schmerzen. Ich konnte nicht mehr und bin hinaus gegangen. Nach ja 10 Minuten kam ich wieder rein. Sie registrierte noch das ich da war und schlief wieder ein. Irgendwann fuhren wir nach Hause. Ich wusste nicht was ich tun sollte. Ich versuchte so gut es ging meinen freund zu unterstützen ihm zu helfen, aber ich konnte selber kaum noch. Am 13.Dezember ich war gerade auf dem Parkplatz der Berufsschule, bekam ich einen Anruf meines Freundes. Seine ma ist morgens verstorben. Das Krankenhaus hätte gerade angerufen. Ich drehte natürlich sofort um und fuhr nach Hause. Unterwegs kamen mir Gedanken wie :warum wir? Warum muss das passieren. Ich kann nicht mehr. Ich weiß einfach nicht mehr weiter............
Aber sobald ich da war musste und habe ich mich zusammengerissen und versuchte meinem freund beizustehen. Wir fuhren ins Krankenhaus um alles zu regeln.
Wieder das gleiche Spiel. Bestatter, Pastor etc..
Am 18.12.2007 wurde sie dann beerdigt. Ich weiß gar nicht wie wir die zeit überstanden haben. Aber niemals haben wir meine Mutter vergessen und haben versucht ihr beizustehen.
Weihnachten und Silvester waren die Hölle für uns. All diese Erinnerungen kommen ständig, auch heute noch hoch. . Ab und zu nur worte die genauso gesprochen werden wie es mein Vater tat. Ab und zu orte die wieder Bilder wie ein Film vor dem inneren Auge abspielen. Ich weiß das es lange dauern wird das alles zu verarbeiten aber wir sind auf dem besten Weg.
In einem Monat ziehen wir zusammen. Und wollen auch heiraten etc. es ist schön das auch wenn wir uns letztes Jahr noch kaum kannten, wir diese schwere zeit gemeistert haben und auch noch immer meistern. Das wir diese zeit überstanden haben zeigt mir, das wir auch alles andere schaffen werden!!!!!!!
Ab und zu wissen wir nicht wie. Aber es geht immer voran.
Am Dienstag ist sein Todestag. Dann ist das ganze 2 Jahre her.. Ich kann immer noch nicht damit umgehen.. Ich habe ab und zu das Gefühl, das ich jetzt erst anfange das alles zu verarbeiten..
Mein Mann (wir haben im September geheiratet) hält immer!! Zu mir.
Nur einiges Verstehe ich einfach nicht. Zwei meine Schwestern und meine Mutter haben schon fast seit der Beerdigung meines papa´s keinen Kontakt mehr. Die heiratet jetzt am 27. November. Gestern ist es soweit eskaliert, das ich jetzt auch noch zu den „bösen“ Schwestern gehöre und wieder einmal damit reingezogen wurde.. Ich war IMMER für meine Mutter da.
Ich weiß nicht mehr weiter. Ich bin einfach nur noch Traurig und habe das Gefühl es wäre vor 2 Jahren. Gestern Abend habe ich meinen Pa so vermisst. Er wüsste was nun zu tun wäre und würde die ganzen Konflikten endlich aus der Welt schaffen..
Ich bin momentan einfach nur zutiefst traurig und weine nur den ganzen Tag.
Letzte Woche habe ich meinen Hund bekommen, der bringt mich wenigstens dazu das ich ab und zu vor die Tür gehe. Ansonsten würde ich gar nicht mehr raus gehen ( wie die letzten Wochen) .
Ich weiß einfach nicht mehr weiter…………………….
..
KuWe antwortet: Liebe Meike,
da habt Ihr beide ja ganz schön was mitgemacht. Ich kann verstehen, dass Du mir einen so langen "Roman" geschrieben hast, denn alles, was Du geschrieben hast, war für Dich wichtig und aufschreibenswert.
Zum Tod kann ich Dir nur soviel sagen - und hoffe, dass es eine Erleichterung und andere Sichtweise für Dich bringt: Ich habe viele Bücher gelesen, die sich mit dem Tod und Nahtoderlebnissen beschäftigen. Und für alle war es ausnahmslos ein schönes Erlebnis. Sie erzählten davon, wie verstorbene Verwandte sie im Jenseits in Empfang genommen haben, etc. Ich denke, Deinem Papa und Deiner Schwiegermutter wird es "dort drüben" gut gehen und sie werden Euch beschützen. Sie würden nicht wollen, dass Ihr immer noch um sie trauert, denn lieben heißt loslassen und nicht klammern. Ihr lebt noch im Hier und Jetzt und Ihr habt hier auf der Erde noch Aufgaben zu erfüllen. Sie haben ihr Leben gelebt und das sicherlich voller Dankbarkeit und Fülle. Und nun seid Ihr aber dran zu leben! Vielleicht liegt Eure Aufgabe darin, eine Selbsthilfegruppe für trauernde Hinterbliebene zu gründen, und Euch gegenseitig Mut zuzusprechen und was zusammen zu unternehmen, um den Schmerz zu vergessen, den ein Verstorbener hinterlässt, wenn er geht...
Allerdings möchte ich Dir (vielleicht auch Euch beiden) empfehlen, eine Psychotherapie zu machen. Das ist nichts Schlimmes. Man kann sich einfach alles von der Seele reden und sieht nachher etwas klarer und kann mit seinem Leben besser umgehen. Sprich mit Deinem Hausarzt. Vielleicht kann ein pflanzliches Mittel wie Johanneskraut Dich ein bißchen aus Deinem tiefen Loch holen. Es mag aber auch sein, dass es Dir hilft, die ganze Geschichte nochmals aufzuschreiben, so, wie Du es hier gemacht hast, nur noch ausführlicher und in Buchform. Manchen hilft es, sie können sich besser was von der Seele schreiben als von der Seele reden. Aber ich denke, bei einem Therapeuten, oder einer Therapeutin, bist Du ganz gut aufgehoben. Außerdem gibt es diverse Bücher über die Verarbeitung vom Tod eines nahen Verwandten. Schau mal in Deiner Bücherei nach oder in einer Buchhandlung. Ich wünsche Dir hierfür alles Liebe, ganz viel Kraft und den Mut zu einem neuen Leben. Deine Diana
Ständiges weinen Frage von Lisa (14, weiblich) - Beantwortet am 27.08.2009 Ich muss bei den kleinsten Gedanken anfangen zu weinen, egal ob es schlimm ist oder nicht. Und dieses ständige Weinen belastet mich einfach nur noch.
KuWe antwortet: Hallo Lisa,
in der Pubertät ist es manchmal so, das die Hormone im Körper auch die Gefühlswelt etwas durch einander bringen. Du bist vielleicht auch ein sehr sensibler Mensch, nimm dir das Weinen nicht so zu Herzen, lasse es zu und versuche es zu Akzeptieren es ist ein Teil von Dir.
Irmagrd
Ritzen Frage von Anna (16, weiblich) - Beantwortet am 17.06.2009 Ich habe mich geritzt. Meine Eltern lassen sich scheiden und ich fühle mich so allein. Ich habe so große Sehnsucht nach einer Beziehung...In der Schule läuft es auch nicht gerade gut..,
Ich weiß das das alles nicht so schlimm ist, aber ich kann einfach nicht mehr...Es kommt alles zusammen...
Ich wäre sehr dankbar über ein bisschen Hilfe...
KuWe antwortet: Liebe Anna,
bei Dir kommt ja wirklich alles auf einmal. Aber das Problem haben die meisten...
Der Schmerz über die Scheidung Deiner Eltern tut am Anfang natürlich besonders weh. Man weiß einfach nicht, wie es weiter gehen soll. Aber in jedem Ende steckt auch ein neuer Anfang und vielleicht kannst Du es ja auch bald als einen solchen sehen. Vielleicht tun sich durch einen Wohnungswechsel oder so neue Möglichkeiten für Dich auf.
Das Du Dich nach einer Beziehung sehnst, kann ich auch verstehen. Du suchst im Moment einfach nur jemanden, der Dir Halt gibt, vielleicht ist ja aber auch eine Freundin für Dich da...und dass Du Probleme in der Schule hast, ist sicherlich eine Schlußfolgerung von Deinen ganzen anderen Problemen. Wenn Du die anderen Sachen etwas lockerer und später auch mal mit Abstand betrachten kannst, wirst Du in der Schule sicherlich auch wieder besser werden. Natürlich sieht es so aus, als ob alle Probleme jetzt auf einen Haufen kommen, aber Du wirst sehen, dass sich nach und nach alles auflöst.
So, was das Ritzen angeht, bin ich total geschockt. Ich denke, es bringt Dir eine Art Erleichterung, wenn Du das tust. Vielleicht reicht es Dir ja beim nächsten mal, Dir mit einer Wäscheklammer fest in den Arm zu kneifen oder ähnliches, statt Dich zu ritzen. Stell Dir dabei das Gefühl der Erleichterung vor, was Du früher beim ritzen verspürt hast. Aber auf jeden Fall - und das ist jetzt sehr wichtig - bitte ich Dich, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Die wirst Du sicher über das Jugendamt in Deiner Stadt bekommen oder vielleicht gibt es in Deiner Stadt auch einen Frauenhilfeverein oder ähnliches. Auf jeden Fall zeugt es von Verantwortungsbewusstsein, dass Du bereit bist, Dir Hilfe zu suchen. Ich weiss, dass Du dafür stark genug bist.
Ich wünsche Dir alles Liebe und viel Mut. Deine Diana
Seite 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11
|
 |
|
|
Startseite |
|
|
|
|
|
| |
FORUMSSTATISTIK |
Beiträge: 74 |
Themen: 65 |
User gesamt: 936 |
|
| |
USERSTATISTIK |
Es sind 0 User und 3 Gäste online Eingeloggte User:
Neuester User
celie
Aktivster User
Thorsten (Beiträge: 55)
|
|
|
|
|