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Beratungen zum Thema Sonstiges
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Es wurden 156 Probleme gefunden.
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ritzen.. Frage von desesperado (13, weiblich) - Beantwortet am 19.07.2010 Ich habe mich vor ein paar Monaten angefangen zu ritzen , da ich sehr viele Probleme habe , zuhause , mit Freunden , Liebeskummer , und viele andere.. das war mir einfach zu viel , aber ich habe immer wieder den Drang dazu , und bin schlecht gelaunt deswegen weil ich es brauche , auch wenn ich mich ablenke kommt der Drang. Ich hatte vor den Sommerferien mit einer Lehrerin & Schulsozialarbeiterin ein Gespräch , aber ich habe nur meine Probleme erzählt , zwar auch das ich mich geritzt habe , aber nachdem ich gefragt wurde ''willst du es wieder tun'' habe ich nein gesagt , aber ich habe diesen Drang , und hatte es sogar wieder nach dem Gespräch getan , bei mir ist das Problem , das man mir wahrscheinlich nicht in Kliniken helfen kann.. denke ich , sondern das ich einfach jemanden brauche der mich in den Arm nimmt. Ich würde diese Lehrerin eigendlich gerne nochmal ansprechen , aber ich habe keine Ahnung wie , und was ich dann sagen soll! Und habe Angst das meine Eltern benachrichtigt werden wenn ich sage das ich mich wieder geritzt habe. Ich würde bestimmt aufhören wenn ich einfach nur eine Umarmung bekommen würde..
Ich hoffe ihr könnt mir helfen!
LG
KuWe antwortet: Hi Desesperado,
danke erst mal, dass du uns anschreibst. Wie ich sehe sehnst du dich nach Liebe. Dieses Problem kenne ich nur all zu gut, aus eigener Erfahrung.
Ich würde Dir raten dich nicht unterkriegen zu lassen deshalb. Am besten ist es, wenn Du Dich mal ein wenig umschaust. Geh am besten auf diverse Veranstaltungen in deiner Nähe. Mir hat es gut geholfen, da ich raus kam unter die Leute.
Misch dich unters Volk und du wirst sehen, es gibt noch mehr Leute mit diesem Problem. Als Geh raus und hab Spaß. Konzentriere dich nicht auf die Momente in denen du atmest, konzentriere dich auf die Momente die dir den Atmen rauben. Mit dem Ritzen wird es dann sicher auch wieder besser.
Ich wünsch dir alles Gute.
Lg Philipp
Verdacht auf Unterschlagung Frage von kasi (28, männlich) - Beantwortet am 23.06.2010 Ich habe von Juni bis November 2009 als Leiter einer sozialen Einrichtung gearbeitet und dann wegen Unzufriedenheit dort wieder gekündigt. In dieser Funktion habe ich auch die Kasse geführt. Nun hat mir eine ehemalige Kollegin per Mail mitgeteilt, dass bei einer Kassenprüfung festgestellt wurde, dass ca. 600 Euro fehlen. Es konnte rekonstruiert werden, dass das Geld im Zeitraum von August bis November abhanden gekommen ist, und somit stehe ich unter Verdacht. Ich habe aber niemals Geld entwendet! Es ist allerdings sehr wahrscheinlich, dass mir ein Buchungsfehler unterlaufen ist. Ich hatte damals noch nicht viel Erfahrung und habe sicher zwei verschiedene Kassen durcheinander gebracht. Jedenfalls habe ich eine Vorstellung davon, wie sich die 600 Euro zusammen setzen. Allerdings meint die ehemalige Kollegin, dass meine Fehlbuchung ebenfalls rekonstruiert werden konnte, aber dennoch diese 600 Euro fehlen, für die es angeblich keine Quittungen gibt. Ich kann mir das nicht erklären, kenne aber auch nur die kurzen Schilderungen der ehemaligen Kollegin. Wie gesagt, ich vermute einfach nur einen Buchungsfehler, der sich wieder bereinigen lassen sollte. Aber der Verdacht auf Unterschlagung ist nun mal da, angeblich soll die Sache eindeutig sein. Möglicherweise wird das so ausgelegt, dass ich die Kasse geplündert und deshalb gekündigt habe.
Was kann ich nun tun? Abwarten, bis von offzieller Seite was kommt (also sich z.B. die Geschäftsleitung bei mir meldet oder eine Anzeige kommt) oder selbst in die Offensive gehen? Wie könnte so eine Offensive aussehen, damit mir mein Verhalten in einem möglichen Verfahren nicht negativ ausgelegt wird? Bisher habe ich die Infos ja nur inoffiziell bekommen.
KuWe antwortet: Lieber Kasi,
das ist ja eine Zwickmühle. Aber wenn man es von außen betrachtet, ist es gar nicht so kompliziert.
An Deiner Stelle würde ich mal einen Rechtsanwalt um Rat fragen, denn nur der kennt sich am besten aus. Vielleicht kannst Du vorher bei der Rechtsanwaltskammer nachfragen, welcher Rechtsanwalt mit welchem Schwerpunkt für Dich in Frage kommt.
Ich würde nun erst mal abwarten, ob was von offizieller Seite kommt, z. B. eine Anzeige. Aber das kann Dir auch der RA sagen.
In die Offensive würde ich nicht gehen. Denn, was willst Du denn machen? Sie anzeigen wegen inoffizieller Verleumdung? Das bringt nichts.
Mach einen Termin bei einem Anwalt oder lass Dich telefonisch mit ihm verbinden. Für dieses erste Beratungsgespräch wird meistens nichts berechnet. Sage dann dem RA, dass Du dann seine Dienste in Anspruch nimmst, falls eine Anzeige gegen Dich erhoben wird. Er sollte aber schon vorher über den Fall bescheid wissen. Er kann Dir dann weiteres raten.
Alles Liebe, Diana
depressive kollegen und mobber Frage von nele (51, weiblich) - Beantwortet am 23.06.2010 Ein etwas sehr labiler Kollege der als Betriebsrat gerne mobbt,glaubte beobachtet zu haben das ich mit einer Kollegin befreundet bin. Ich mag die Kollegin zwar, aber der letzte private Kontakt war vor 8 Jahren - und finde das auch okay. Die Kollegin ist depressiv und ich weiss das sie in therapeutischer Behandlung ist. Jetzt versucht der Kollege vom Betriebsrat die depressive Kollegin auf "seine Seite" zu ziehen. Das wird mir alles ein bißchen zu viel und ich bin auf Distanz zu beiden gegangen - denke aber das es depressiven Personen nicht gut tut wenn man sie alleine lässt. Was soll ich tun?
Nele
KuWe antwortet: Liebe Nele,
ich verstehe nicht ganz, wo in Deiner mail die Problematik liegt? Sieht es die Firma nicht gerne, wenn man unter Kollegen befreundet ist? Was hat der Betriebsrat dagegen, dass Ihr Euch gut versteht?
Dass man einen depressiven Menschen nicht alleine lassen sollte ist schon richtig, aber die Kollegin wird ja therapeutisch betreut.
Was heißt denn "auf seine Seite ziehen"? Ich weiß nicht, welche zwei Seiten es geben soll. Sieh mal: Ihr habt ja keine Freundschaft in dem Sinne, sondern Ihr versteht Euch gut. Was ist daran auszusetzen? Und auch, wenn es eine Freundschaft wäre und Ihr Euch privat trefft, wo ist das Problem? Wenn sich Deine Kollegin auf "seine Seite ziehen" lässt, kannst Du dagegen nichts mehr machen, sondern musst sie ziehen lassen. Du hast Dein Möglichstes getan und hast Dir nichts vorzuwerfen.
Falls das Problem eskalieren sollte, wende Dich am besten direkt an den Chef und sag ihm das der Betriebsrat parteiisch ist und sich um ihn das Problem dreht.
ansonsten würde ich auch versuchen, mich von beiden fern zu halten. Auch wenn es erst mal weh tut, wenn man so ohnmächtig ist. Aber vielleicht wird die Kollegin erkennen, was ihr wirklich gut tut und sie kommt zurück. Aber denke dran, sie ist auch erwachsen und braucht keinen, der sie bemuttert. Ich wünsche Dir hierfür viel Kraft und Mut. Deine Diana
probleme mit dem neffen Frage von tanja (27, weiblich) - Beantwortet am 23.06.2010 mein neffe hat probleme mit seiner famile . wir wohnen in der gleichen stadt . er kommt 2 mal am tag zu uns und will das ich ihn aufnehme oder ihn helfe. da ich bei meiner mutter wohne geht das nicht . meine mutter hat jetzt schon immer angst wen die tür klingel geht oder wenn sie zur arbeit geht . weil er sie auf der arbeit "besucht " und sie bedrängt das sie ihn auf nimmt. ich habe angst das meine mutter zusammen bricht denn es geht schon wieder so los wie kurz vor dem tot meines vaters. was bitte kann ich tun . können wir tun . in unseren augen haben wir das möglichste getan ihn zu helfen.
wäre nett wenn man mir da helfen könnte denn ich weiss mir keinen rat mehr .
KuWe antwortet: Liebe Tanja,
leider schreibst Du nicht, wie alt Dein Neffe ist. Aber wenn er so sehr drängt, scheint er ja wirklich ernste Probleme zu Hause zu haben. Aber wenn Ihr ihn nicht aufnehmen könnt, dann geht das halt nicht, basta. Aber man kann sicherlich eine andere Lösung finden, ihm zu helfen (womit Deiner Mutter ja dann auch geholfen wäre).
Vielleicht kann man in der Verwandtschaft rumfragen, ob jemand anderes ihn aufnehmen kann oder manchmal bieten sich auch die Eltern des besten Freundes an, das Kind aufzunehmen. Sprich mit Deinem Neffen und frage ihn, ob ihm ein Gespräch mit dem Jugendamt recht wäre. Denn die haben oft noch mehr Ratschläge parat. Ich gehe mal davon aus, dass er schon in der Pubertät ist. Es wäre natürlich auch eine weiter Möglichkeit, dass er in eine betreute Wohnanlage kommt. Auch hier ist das Jugendamt zu Rate zu ziehen. Ich sehe leider keine andere Lösung, dass Ihr Euch helfen könnt, als dass die Probleme des Jungen erst mal gelöst werden. Weil jemandem, der so um Hilfe bettelt, auf den Kopf zuzusagen, dass er nicht bei Euch wohnen kann und damit die Sache für Euch erledigt ist, ist ja keinem zuzumuten. Sprecht Euch mit ihm mal aus und sagt ihm auch ganz vorsichtig, dass Deine Mutter darunter auch leidet und er auch an ihrer Arbeitsstelle nicht mehr auftauchen darf. Versichert ihm aber gleichzeitig, dass Ihr alles erdenklich mögliche tut, um ihm in seiner Situation zu helfen.
Ich wünsche Euch viel Kraft, Diana
probleme mit kind Frage von nickn26 (25, weiblich) - Beantwortet am 09.06.2010 mein sohn (5) erledigt seit ca 2 wochen sein "großes" Geschäft in die Hose. Ich hab ihm schon als strafe fernsehverbot gegeben und strafsitzen aber das stört ihn nicht. Er mußte auch seine verschmutzte Kleidung selber waschen was ihn ebenfalls nicht stört. ich weiß nicht mehr was ich noch machen soll.
Ich habe noch eine 1 jährige tochter.
KuWe antwortet: Liebe nickn26,
ganz ehrlich - als ich Deinen Hilferuf gelesen habe, hatte ich die Tränen in den Augen. Glaubst Du, Dein Sohn macht das, um Dich zu ärgern?
Geh mit ihm zum Arzt und lasse abklären, ob er ein organisches Problem hat. Wenn nicht, frage den Arzt, ob ein Kinderpsychologe weiterhelfen kann.
Vielleicht ist vor 2 Wochen etwas passiert, was ihn traumatisiert hat, von dem Du nichts weißt.
Auf jeden Fall darfst Du Deinen Sohn nicht bestrafen, denn es handelt sich sicherlich um ein psychologisches Problem und bedarf der Hilfe von außen, weil er sich selbst nicht zu helfen weiß. Vielleicht kommt er auch zu kurz im Gegensatz zu der kleinen Tochter und möchte Deine Aufmerksamkeit. Dabei ist es Kindern egal, ob diese Aufmerksamkeit positiv oder negativ ist. Er würde lieber von Dir ausgeschimpft und bestraft werden, als überhaupt nicht beachtet zu werden.
Bitte geh auf jeden Fall zum Kinderarzt und bestrafe ihn nicht weiter, denn er kann nichts dafür. Er ist ja noch so klein. Ich habe selbst eine Tochter in dem Alter also weiß ich, wovon ich spreche. Wirklich viel Schlimmeres als sein Kind seine eigenen Fäkalien wegmachen zu lassen gibt es kaum.
Ich wünsche Dir und Deinen Kindern alles Gute, LG, Diana
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